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Der Ensheimer Heimat- und Kulturverein “Die Gränzstäner” wurde am 09.03.2000 gegründet.
Seit vielen Jahren waren mehrere Ensheimer Bürger darum bedacht, die noch verbliebenen Grenzsteine, aus der Zeit als Ensheim zu Bayern gehörte, zu erhalten. Die Gemarkungsgrenze von Ensheim war gleichzeitig die Grenze zwischen Preußen und Bayern. Ensheim war der westlichste Außenposten des bayerischen Königreichs.
Im Jahr 1995 taten sich Günter Lang, Karl-Heinz Kugelstatter, Monika Kugelstatter und Friedrich Binkle zusammen, um diese Steine zu erhalten. Diese 4 Personen nannten sich: Interessengemeinschaft die “Gränzstäner”.
1996 waren Fechinger Bürger bereit, bei der Reinigung der Steine mitzuarbeiten, da Karl-Heinz Kugelstatter sich weigerte, auch die preußische Seite zu pflegen. Bei einem dieser gemeinsamen Reinigungseinsätze wurde beschlossen, diese Arbeiten mit einem Fest zu verbinden. So fand am 22. September 1996 das erste Grenzsteintreffen statt. Dieses inzwischen sehr beliebte Wald- und Wiesenfest findet seit 1999 immer am letzten Samstag im August statt.
Am 09. Februar 2000 war es Friedrich Binkle gelungen, Sendezeit bei einem Rundfunksender in München zu erhalten. An diesem Termin waren in München anwesend: Günter Lang, Friedrich Binkle und Herbert Klopp. Die Sendung wurde bundesweit am Samstag, den 10. Februar 2000 ausgestrahlt. Dabei war es den Ensheimern gelungen, insbesondere die bayerischen Zuhörer auf die Ensheimer bayerische Geschichte aufmerksam zu machen.
In den folgenden Tagen meldeten sich mehrere Ensheimer Bürger, die die Sendung gehört hatten, bei den “Gränzstänern” mit der Absicht, in dieser Interessengemeinschaft mitzuarbeiten. Auf Grund dieser großen Resonanz wurde am 09. März 2000 in Ensheim im Gasthaus “Zinner Eck” der Ensheimer Heimat- und Kulturverein die “Gränzstäner” gegründet. Der Verein übernahm die Aufgaben der Interessengemeinschaft, die am gleichen Tag aufgelöst wurde.
Am Tag der Gründung hatte der Verein folgende Mitglieder: Günter Lang, Doris Lang, Franz Wüstner, Roswitha Wüstner, Herbert Klopp, Helga Klopp, Karl-Heinz Kugelstatter, Monika Kugelstatter, Jürgen Vogelgesang, Edeltraud Vogelgesang, Friedrich Binkle, Heiderose Cornelius-Binkle, Adolf Zimmermann, Renate Zimmermann Brigitte Emser und Gerd Emser.
Die Vorstandschaft wurde wie folgt gewählt: 1.Vorsitzender Jürgen Vogelgesang, 2.Vorsitzender Günter Lang, Geschäftsführer Friedrich Binkle, Kassenwartin Monika Kugelstatter, Beisitzer Karl-Heinz Kugelstatter, Herbert Klopp und Franz Wüstner. Organisationsleiter wurde Günter Lang und Kassenprüfer Helga Klopp und Roswitha Wüstner.
Am 22. Juli 2000 führten die “Gränzstäner” ihre erste Tagesfahrt durch. Reiseziel war die Festung Hackenberg bei Thionville.
Beim Grenzsteintreffen am Samstag, den 26. August 2000 konnte Friedrich Binkle bereits das 50. Mitglied begrüßen.
In dieser Zeit bemühte sich der Verein um Kontakte auf kultureller Ebene nach Bayern. Durch die Vermittlung von Inge Weber (ehemals Wirtin im Gasthaus Fries) kam der Kontakt zum König Ludwig II Verein Scheffau im Allgäu zustande. Im Rahmen einer 4Tagesfahrt nach Bayern (Raum Scheidegg) besuchten 19 Mitglieder aus Ensheim das Weinfest des Vereins aus Scheffau in Neuhaus.
Willi Rieg, 1.Vorsitzender aus Scheffau, stellte in den folgenden Monaten die Verbindung zu weiteren Vereinen her. So auch zu dem Landesverband der Königstreuen und Patrioten in Bayern e.V.. Diesem Verband gehört der Ensheimer Heimat- und Kulturverein die “Gränzstäner” seit 01. Januar 2001 an.
Beim Grenzsteintreffen am Samstag, dem 31. August 2002 konnte das 120. Mitglied begrüßt werden.
Der Verein ist als gemeinnützig tätige Körperschaft anerkannt und unter der Nr. 4602 in das Vereinsregister des Amtsgerichts Saarbrücken eingetragen worden.
Haben Sie weitere Fragen zur Vereinsgeschichte, dann bitte
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